'Schmutz bremst dich nicht'
- Magnus Walker
Zweifellos. Das Porsche 911E Coupé, eine absolute Ikone, die zum Fahren einlädt. Jetzt, wo die Blätter wieder von den Bäumen fallen, ist es Zeit für ausgedehnte Herbstausflüge. Was könnte besser sein als das kultivierte Grollen eines Reihensechszylinders, um den städtischen Laubbläsern unter die Arme zu greifen? Ein Porsche aus einer Zeit, als sie noch vor Charme und mechanischer Zuverlässigkeit nur so strotzten.
Bei diesem Porsche-Modell steht das „E“ in 911E für Einspritzung. Während der 911T und der 911S Vergaser hatten, besaß der 911E die begehrte MFI (mechanische Einspritzung). Das Einspritzsystem des 911E, das den 2,0-Liter-Motor antrieb, war ein kleines mechanisches System mit eigener Nockenwelle – sehr raffiniert! Wenn es einwandfrei funktionierte, ging er ab wie eine Rakete. Auf dem Papier war der 911E langsamer als der 911S, aber da er im unteren Drehzahlbereich mehr Drehmoment bietet, ist er bis heute als echter Fahrerwagen äußerst beliebt.
Außerdem gab es 1969 bei Porsche eine weitere Kehrtwende vom kurzen (SWB) zum langen Radstand (LWB). Die Rückmeldungen lauteten weiterhin, dass das Fahrverhalten zwar fein und agil, aber auf längeren Strecken auch etwas nervös sei. Ein um 5 Zentimeter längerer Radstand reichte also aus, um deutlich stabiler zu fahren.
Unser Exemplar? Genau so, wie Sie es sich wünschen. Ein Erstbesitzerfahrzeug, bei dem alles original und nummerngleich ist. Solche Exemplare sieht man heutzutage kaum noch. Dieses Schmuckstück wurde 1969 in Omaha an einen Werksleiter in der Farbe „Hellelfenbein“ ausgeliefert. Alle Unterlagen sind vorhanden, und der 911 ist bis hin zu den Fuchs-Felgen nummerngleich. Sind Sie bereit, mit dieser Schönheit den Herbst zu erobern? Schauen Sie doch mal vorbei und lassen Sie uns gemeinsam in die Geschichte eintauchen.
'Am Anfang sah ich mich um und da ich das Auto meiner Träume nicht fand, baute ich es selbst.'
- Porsche