- Können Sie sich vorstellen, dass diese Firma sich weiterentwickelt hat und den Multipla produziert hat? -
Das Fiat 2300s Coupé. Aus einer Zeit, als Fiat nicht für seine trendigen Damenautos mit aufgeblähten Rasenmähermotoren bekannt war. Nein, ein brummender Sechszylinder, Schaltgetriebe, lange Motorhaube und direkter, unverfälschter Kontakt zur Straße. Klingt doch schon viel besser, oder?
Basierend auf dem 2100/2300 wurde das Fiat 2300s Coupé von Ghia erneut mit italienischer Präzision veredelt. Und das S? Das stand für das Temperament von Abarth. Es brachte 28 zusätzliche PS im Saugmotorbetrieb und zwei zusätzliche Weber-Vergaser unter der Haube. Klingt vielleicht nicht nach viel, aber es ist tatsächlich genug Koffein für Ihren Espresso!
Die Detailarbeit und die wunderschöne Coupé-Linie dauerten so viel länger, dass Fiat den Großteil davon an Ghia auslagerte, die wiederum einen Teil an OSI weitergaben. Beide bekannt dafür, *hust* nicht gerade produktiv zu sein. Endergebnis? 3.500 Einheiten; wieder einmal ein Exemplar für die Liste der „gefährdeten Arten“.
Unser Exemplar wurde ebenfalls genau dort ausgeliefert, wo es 1965 geboren wurde, an seinen ersten Besitzer in Mailand, Italien. Seit 2013 steht es in den Niederlanden ungenutzt herum. Und sagen Sie es selbst: Das silbergraue Äußere mit dem roten Interieur, die langgezogenen Coupé-Linien und genau die richtige Patina. Es verdient nichts anderes. Jetzt sucht es ein neues Clubmitglied; Presto!