Der Maserati GranSport. Das Rennpferd aus der 3200 GT-Familie. Die Basis war schon gut, aber diese Version ist wirklich perfektioniert! Der GranSport erhielt ein strafferes Fahrwerk, größere Bremsen und ein blitzschnell reagierendes Getriebe. Außerdem ist der GranSport an seinen größeren Rädern, den voluminösen Seitenschwellern und den angebauten Stoßfängern zu erkennen. Der 4.244 cm³ große V8 blieb nahezu unverändert, leistete nun aber 400 PS. Jeder Maserati klingt für uns himmlisch; doch mit Ferraris Beteiligung ertönt aus den vier massiven Auspuffrohren ein wahrer Engelsgesang. Gänsehaut pur, und wenn er warm ist, die Intensität und Lautstärke eines reinrassigen Italieners: Bella Macchina! Im Vergleich zur damaligen Konkurrenz wirkte der GranSport etwas altmodisch. Deshalb sind der XKR, der M6 und der 911 S jener Zeit noch keine echten Klassiker. Der Maserati hingegen entwickelt sich langsam zum Klassiker und kommt dem, was sich ein Enthusiast wünscht, sehr nahe: mechanische Geschwindigkeit und das Gefühl, wirklich zu fahren!
Unserer ist in Rosso Mondiale lackiert und hat ein Carbon-Lenkrad. Er wurde lückenlos gewartet und hat uns auf nur 69.000 Kilometern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert – ein Beweis für die Freude, die er ausstrahlt, und auch für seine Vernunft! Schließlich wurden nur 2.432 Exemplare mit dem Ferrari F430-Motor gebaut, was ihn zu einem ziemlich seltenen Italiener macht. Also, wer kommt mit uns auf einen Espresso ins Clubhaus? Einen doppelten, versteht sich, der dem Gransport gut steht.