Pffff. Naaaa… Tsssss… Puh!!! Uns fehlten die Worte, als sie bei unserem Clubhaus vom Anhänger gefahren wurde… Ein fetter 6,2-Liter-V8-„Small Block“ mit ca. 466 PS, 610 Nm Drehmoment, offenem Dach und einem manuellen 7-Gang-Getriebe. Muss man da noch mehr sagen?
Da die C6 eigentlich nur eine C5 mit „neuem Anstrich“ war, wurde die C7 Corvette sehnsüchtig erwartet. Ein GMC-Kind, das nur zwei Teile von seinem Vorgänger übernahm. Das komplett neue Aluminiumchassis sorgte dafür, dass ein Amerikaner endlich auch um die Kurve fahren konnte, ein Interieur, das endlich nicht aus dem Plastik bestand, aus dem wir in der EU nicht mal unsere Brotdose haben wollen, und nicht zuletzt ein optionales Schaltgetriebe! (Habt ihr eins, Ferrari…)
Unter dem Motto „Klauen statt schlecht denken“ kopierte Corvette bei Nissan. Sie hatten SynchroRev, das den Vierzylinder für den nächsten Gang oder beim Anfahren auf die richtige Drehzahl brachte. Spart viel Kupplungsarbeit, vor allem für die durchschnittliche Zielgruppe… Aber das funktioniert auch gut mit einem brüllenden Small-Block-V8, kurz vor dem Tunnel… Ihr wisst schon. Drehzahlanpassung aktiviert!
Dank Greta zahlen wir in den Niederlanden jetzt das Dreifache für die Corvette im Vergleich zu den USA. Zum Glück ist sie mit ein paar Kilometern und ein paar Jahren deutlich budgetfreundlicher. Der Preis beinhaltet die Mehrwertsteuer, exkl. BPM. Und dann die Farbkombination: Shadow Gray Metallic, gelbe Bremsen, schwarze Akzente und vier verchromte Auspufftöpfe… Ein Ferrari-Killer zum Drittel des Preises! Bis bald?