Maserati erkannte, dass Mexico und Quattroporte einer Überarbeitung bedurften. Als der Ghibli der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, stieß er auf große Begeisterung. In der Erwartung, dass sich die Viersitzer gut verkaufen würden, präsentierte Maserati 1969 den Indy mit einer von Vignale entworfenen Karosserie.
Der Indy erhielt zunächst den 4,2-Liter-V8-Motor unter der Haube, dessen Hubraum im Laufe der Produktionszeit zweimal vergrößert wurde. Die eleganten Linien der Vignale-Karosserie, der praktische Vorteil von vier Sitzen und ausreichend Gepäckraum für längere Reisen waren unserer Meinung nach die Gründe für den großen Erfolg des Maserati. Insgesamt wurden in sechs Jahren 1.104 Indy gebaut. In den letzten beiden Jahren erschien das neueste „Update“, der Indy 4900.
Der Name verrät es bereits: Der Hubraum des Motors wurde auf einen 4,9-Liter-V8 erhöht. Darüber hinaus übernahm Maserati das hydraulische (und deutlich leistungsstärkere) Bremssystem von Citroën, und die Klimaanlage wurde erheblich verbessert. Neben den Modifikationen unter der Karosserie war der 4900 auch an einem leicht veränderten Kühlergrill und einem eleganteren Armaturenbrett erkennbar.
Unser Indy 4900 wurde vor sechs Jahren komplett restauriert und befindet sich im Rohzustand – die Karosserie wurde in Holland abgenommen. Neben der Dokumentation sind auch Fotos vorhanden. Vom 4900 wurden nur 300 Exemplare produziert. Wer also einen einzigartigen, echten Italiener für die ganze Familie sucht, der sich auch rational erklären lässt: Hier ist er, in unserem Clubhaus!