- Tophats sagen mehr als tausend Worte -
Der Land Rover Defender. Ein Auto, das für Schnorchel, Bullenfänger, Seilwinden, Schützengräben und die afrikanische Savanne stand. Heutzutage hat es der durchschnittliche niederländische Defender etwas leichter. Die steilste Steigung ist die Brücke der Prinsengracht, und auch die Offroad-Strecke über den sandigen Weg zum Reitunterricht ist schon was Besonderes, Boudewijn! Aber hey, der Defender ist und bleibt, praktische Erwägungen beiseite, eine Ikone.
Tophat erkannte, dass die G-Klasse, das deutsche Pendant, die Nische mit ihrem spartanischen Äußeren, aber Luxus und Komfort im Inneren, viel besser bediente. Genau wie das Original, nur ohne Kompromisse. Also bot Tophat einen direkten Konkurrenten zum G AMG an. Einen Defender mit einem LT1 6,2-Liter-V8-Motor aus der Corvette, gekoppelt an ein manuelles T56 Magnum-Getriebe. Von 0 auf 100? In 4,9 Sekunden, wenn man nicht auf die Hinterräder setzt. Notwendig? Nein … Schön? Verdammt, ist der gut!
Und wir hören Sie schon denken: mit der Straßenlage eines Teenagers, der nach der Corona-Krise zum ersten Mal wieder aus der Kneipe kommt?! Natürlich nicht. Tophat hat vorgesorgt; er ist doppelt gefedert. Koni-Dämpfer für die direkten Stoßdämpfer, einstellbare Luftfederung als Sekundärfederung. Maßgefertigte Bremsen von AP Racing, komplett angepasste Lenkung und der gesamte Innenraum ist mit Connerly-Kühen ausgestattet. Doppelt genäht, versteht sich. Das Audiosystem ist speziell in einem Akustikgehäuse eingebaut und auf den Defender abgestimmt. Kosten dieser Option? Mehr als 27.000 Euro. Wenn man es schnell ausspricht, ist das gar nicht so schlimm.
Suchen Sie also den coolsten Restomod des Jahres 2021? Etwas anderes als den SVR oder G63? Dann wird dieser Land Rover Defender Tophat Ihre Woche garantiert auf den Kopf stellen!
Es geht nicht darum, was man kauft, sondern darum, was man baut. -