Der 911, eine zeitlose Ikone, die für enge Kurven und ein breites Grinsen steht. Ein Reihensechszylinder, dessen kerniges Grollen man hört, wenn man die Drehzahl dieses Klassikers erhöht. Was macht einen frühen 911, und insbesondere einen Targa, so besonders? Der Targa (Porsche gewann früher viele Siege bei der Targa Florio) ist eine unverkennbare Porsche-Stilikone. Ursprünglich basierte sein Design auf Sicherheitsanforderungen in den USA. Daraus ergaben sich Vorteile: Coupé-ähnliche Straßenlage und Steifigkeit bei gleichzeitigem Fahrgefühl. Viele denken, Porsche 911T stehe für 911 Targa, doch das ist ein Irrtum. 911T steht für „Touring“, das tatsächliche Einstiegsmodell von Porsche. Es gibt jedoch neben dem günstigeren Preis viele Gründe, einen T dem Topmodell 911S vorzuziehen. Die Kraftentfaltung ist beim T im unteren Drehzahlbereich deutlich stärker, was das Anfahren bei niedrigen Geschwindigkeiten erleichtert.
Nicht schlecht in einem Land wie den Niederlanden, oder?
Unser Porsche 911 T 2.4? Ja, genau nach unserem Geschmack. Der 2.4 ist der schnellste und fahrdynamischste aller F-Modelle (mit Chromrosetten und so weiter). Davor gab es ihn mit 2,0 und 2,2 Litern Hubraum. Normalerweise wurde der 2.4 in den USA nur mit MFI (einer kleinen, raffinierten Einspritzanlage) ausgeliefert, aber dieses Exemplar ist eines der wenigen mit MFI, die in Deutschland ausgeliefert wurden. Das kann nur von der damaligen deutschen Porsche-Geschäftsleitung bestellt worden sein, was diesen Wagen besonders begehrenswert macht! Der Wagen ist komplett restauriert, hat einen überholten Originalmotor und wird mit Geburtskunde angeboten. Bereit, die Nachbarschaft an einem Sonntagmorgen im Tau zu wecken.
Kommst du bald vorbei?
Das ist keine Aussage, das ist eine Handgeste. - Porsche