Der Plymouth Barracuda, die Antwort auf den Ford Mustang und den Chevrolet Corvair Monza. Die damaligen Entscheidungsträger bei Plymouth wollten das Auto Panda nennen. Eine Idee, die den Designern nicht gefiel. Glücklicherweise fanden sie schnell den heutigen Namen (etwas kerniger): Barracuda.
Die erste Generation des Barracuda wurde von 1964 bis 1966 produziert. Eine technische Meisterleistung; aufgrund des Designs ging Plymouth eine Partnerschaft mit Pittsburgh Plate Glass ein. Dadurch konnte die große, gebogene Heckscheibe realisiert werden. Damals die größte Heckscheibe, die jemals für ein Serienfahrzeug hergestellt wurde.
Der Barracuda wurde mit drei verschiedenen Motoren angeboten: 2,8, 3,7 und 4,5 Liter Hubraum. Unser Exemplar tut alles, um den Titel „Pony Car“ loszuwerden, denn es wurde mit dem größtmöglichen Motor ausgestattet. Der Formula S, der 273 Kubikzoll große V8 mit Doppelvergaser, leistet 235 PS und macht ordentlich Lärm.
Neben der Leistung und dem wunderschönen Design ist dieser Barracuda auch viel einzigartiger als ein Mustang. Während der Produktionszeit des Barracuda Mk1 (1964–1966) wurden 126.538 Mustangs gebaut, aber nur 23.443 Barracudas liefen vom Band (davon noch weniger V8).
1966 erhielt der Barracuda ein Facelift, wodurch unser Modell zum beliebtesten Baujahr des Barracuda wurde. Das V-Logo wich dem Barrakuda-Fisch auf der Heckklappe, und Stoßstangen und Rückleuchten fügten sich besser ins Gesamtbild ein. Dieser Barracuda wurde kürzlich komplett restauriert und mit originalen und hochwertigen Materialien neu aufgebaut. Mit seinem neuwertigen Zustand, der Farbkombination und seiner Geschichte ist er ein echter Klassiker!