Maserati, das absolute Gegenteil von gewöhnlich.
-Giorgetto Giugiaro.
Ein Name, der unserer Meinung nach öfter im Rampenlicht stehen sollte. Verantwortlich für eine bedeutende Auto-Straßenszene in seiner Karriere. Der Volkswagen Golf I und der DeLorean DMC-12 stammen aus seiner Feder, danach wandte er sich dem Neptunbrunnen in Maggiore zu.
Dort entwarf er den 3200 GT, ein Auto, das wie viele Legenden etwas zu früh auf den Markt kam. Jetzt, da es etwas älter ist, wird seine Schönheit immer deutlicher.
Heute herrscht oft Verwirrung über die „Bumerang“-Rückleuchten oder „diese hässlichen eckigen“. Das liegt daran, dass die schönen (eher: die neuen sind gar nicht so hässlich…) Bumerang-Rückleuchten in Amerika nicht durchkamen. Die italienischen Pioniere in der Bronx waren so enttäuscht, dass Maserati schnell eine Lösung parat hatte.
Die eckigen Rückleuchten, das sequentielle Getriebe mit Maranello-Flair und ein 4,2-Liter-V8 anstelle des 3,2-Liter-V6. 2001 wurde der Spyder vorgestellt. Wir sagen es nicht oft, aber in diesem Fall gilt es ganz sicher: Weniger ist mehr. Während beim 4200 GT (Facelift des 3200 GT) die Lufteinlässe auf der Motorhaube besonders auffielen, war der Maserati Spyder deutlich eleganter gestaltet. Die Lufteinlässe auf der Motorhaube fehlten sogar. Ein Paradebeispiel für: Weniger ist mehr.
Unser Exemplar ist, wie Sie vielleicht schon vermutet haben, etwas ganz Besonderes. Es ist lückenlos in der Vertragswerkstatt gewartet, hat eine sehr geringe Laufleistung, keine Probleme mit klemmenden Knöpfen und – für den aufmerksamen Puristen – ein sportliches Schaltgetriebe! Leider gab es nur 700 Stück mit diesem Getriebe. Das macht ihn auch rational interessant, Liebling!
Die leuchtend blaue Farbe harmoniert wunderbar mit dem beigen Leder, eine zeitlose und schicke Komposition mit genau dem richtigen Maß an Flair. Ein Presto!