Lagonda ist eine Marke, die heutzutage leider nicht mehr oft erwähnt wird. In den 1920er Jahren war sie für ihre hochwertigen Vier- und Sechszylinder mit sportlichem Charakter bekannt. Der 16/80 verwendete einen Motorblock von Crossley Motors LTD, einen 2-Liter-Reihensechszylinder. Um die Qualität zu gewährleisten, zerlegte Lagonda jeden Block zunächst komplett, bevor er nach eigenen Standards montiert wurde. Dies, zusammen mit dem ENV-Vorwahlgetriebe, machte ihn zu einem der begehrtesten Fahrzeuge. Obwohl man sich an die ersten Meter etwas gewöhnen muss (Kupplung und Bremse sind vertauscht), ist es eine wunderbare Kombination für das Fahren in der Vorkriegszeit!
Das Besondere an unserem 16/80 ist, dass seine Karosserie komplett original ist. Es handelt sich also nicht um einen nachträglich umgebauten Wagen, sondern um eine offizielle Tourer-Karosserie mit originalem Getriebe und Motor. Außerdem ist er ein entfernter Vorläufer der S-Klasse mit Nachtsichtsystem; Ihre Instrumente sind so farblich gestaltet, dass man auch im Dunkeln die wichtigsten Dinge im Blick behält. Und dann die Farben … British Racing Green mit schwarzer Innenausstattung – so, wie es sich für einen britischen Klassiker gehört!
Ein weiterer bekannter Name in unserer Oldtimer-Szene hat sein Können beim Austausch des Unterbodens unter Beweis gestellt. Alle Bodenplatten wurden von Bas Jansen erneuert. Sie wurde außerdem so gewartet, dass sie für viele weitere Sonntagskilometer bereit ist! Sehen wir uns bald?