Wenn man über luxuriöse Geländewagen sprach, dachte früher jeder an einen Range Rover. Zum Glück ist das Spektrum mit dem Bentayga und dem Cullinan inzwischen etwas breiter gefächert. Und jetzt, im Zuge des neuesten Trends, auch an Restomods! Diesmal kein prestigeträchtiger Tophat, sondern definitiv ein Pionier: ein Jeep Wagoneer. Ein Auto, an das man, seien wir ehrlich, nicht sofort denkt. Aber es steht für Luxus, Benutzerfreundlichkeit und Geländegängigkeit. Und so wurde neben dem Discovery und der G-Klasse in den USA ein Kultheld geboren. Er kam 1963 auf den Markt und wurde bis 1993 auf Basis eines – fast identischen – Leiterrahmens gebaut. Als Jeep Ende der 80er-Jahre der Meinung war, mit seinen Ikonen nichts falsch machen zu können, wollte man eine Art Crossover-Projekt starten. Etwas, das wir aus Marketingsicht verstehen, aber was oft nicht so gut funktioniert… Der Jeep Wagoneer hieß kurzzeitig Cherokee Wagoneer, es gab einen Wagoneer Limited, den Grand Cherokee und für diejenigen, denen der „neue“ Look etwas zu modern war, den Grand Cherokee Wagoneer. Moment mal… Halt mal kurz mein Bier, meinen Burger und mein Bier. Was?
Der Unterschied? Eine PVC-Holzverkleidung um das Auto und etwas mehr Leder. Sentimentalität, Schatz, Sentimentalität! Das verstehst du nicht!
Unsere? So, wie es heutzutage sein sollte. Tut mir leid, Jeep Commander, aber du hast uns verloren. Mit diesem Wagoneer begeben wir uns zurück in die Vergangenheit. Zugeständnisse? Fehlanzeige. Ein LS3 V8 mit 430 PS, gekoppelt an ein Automatikgetriebe. Das Fahrwerk wurde komplett überarbeitet und von Onkel Brembo und Bilstein optimiert. Optisch völlig original, darunter extrem giftig. Wir sehen uns an der nächsten Ampel, Nachbar.