Der Alfa Romeo SZ. Das Auto, das die Devise „Man liebt ihn oder man hasst ihn“ verkörperte. Ein Auto, das viel durchmachen musste und es schaffte, die Alfa-Fans wieder zu begeistern. Nach den Alfasuds, die sich ziemlich schnell *hust* der Natur zurückergaben, musste Alfa sein Image aufpolieren. Und das nahmen sie wörtlich: Sie ersetzten das gesamte Metall der 75er-Karosserie durch Kunststoff. Laut Alfa selbst diente dies rein der Gewichtsersparnis und der Verbesserung der Straßenlage und hatte nichts mit den vorherigen, blumenkohlartigen Radkästen zu tun. Die verbleibenden 572 kg, 10 kg mehr als beim 75er – darüber reden wir jetzt mal nicht.
Vorne erhielt der V6-Busso-Motor etwas mehr Leistung, und das Fahrwerk stammt vom Alfa 75 IMSA-Rennwagen. Diese Koni-Stoßdämpfer sind verstellbar und lassen sich um bis zu 5 cm anheben und absenken. Ein bisschen niederländischer Glanz auf so einem italienischen Keil! Und das Fahrverhalten? Wenn der Asphalt warm wird, platzen die Burratas in der Kurve auf!
Man muss ihr lassen: Es ist ein Kart auf Rädern, angetrieben von Pavarottis Bruder, dem Busso! Was für eine Party! Unseres stammt aus einer niederländischen Sammlung und wartet auf einen neuen Beifahrer-Liebhaber, der es auf dem alten Stilfser Joch ausfahren wird. Denn dort ist die SZ wirklich in ihrem Element. Sehen wir uns bald?