Ein Prius hält neben dem XPower an einer Ampel. Der Prius sagt: „Ich verbrauche 60 Meilen pro Gallone. Und du?“ „Ich kriege Sex“, antwortet der XPower. – Was bekommt man, wenn man das Chassis in Italien fertigen lässt, die gesamte Karosserie aus Kohlefaser auf der Isle of Wight formen lässt, den 5,0-Liter-V8 aus einem Mustang aus Amerika importiert und das Ganze in einer Sechs-Mann-Werkstatt in England zusammenbauen lässt? Genau. Ein wirklich unkluges Auto. Die Fenster öffnen nicht ganz, das ABS funktioniert mal, mal nicht, und die Instrumente fallen manchmal aus – genau wie bei einem durchschnittlichen englischen Autohersteller, der streikt! Der damalige Einstiegspreis? 75.000 Pfund. Wir hörten die Deutschen lachen und sich überhaupt keine Sorgen machen. Das letzte Mal, als sie das taten, wurde ihnen der Spitfire vorgestellt. Jedenfalls klingt er gleich und verbraucht bei Höchstgeschwindigkeit ein Kilo Sprit pro Minute (!). War er wieder so ein Erfolg? Geplant waren 40.000 Stück, doch es wurden insgesamt nur 82 gebaut, davon lediglich 26 mit Linkslenkung. Ein voller Erfolg für den cleveren Sammler!
Und zurück zum Motor: MG präsentierte den Wagen mit einer Leistung zwischen 330 und 960 PS. Ja, Sie haben richtig gelesen. Das Basismodell leistete 330 PS, der SV-R 400 PS, und für die Clarksons unter uns lieferte MG ein Nitro-Kit. Da können Sie nur zusehen!
Unsere? Wie gewohnt. Der einzige und erste in den Niederlanden ausgelieferte MG XPower SV-R. Er ist auch in Ihrer Teilnehmerliste eingraviert, falls Sie sich in diesem MG mit der anabole Kur nicht besonders genug fühlen. British Racing Green mit dunkelbraunem Cognac-Leder, Aluminium- und Carbonfaser-Details. Sieht doch wieder schick aus, oder, Nachbar? Wollen Sie Ihren Autowochenkalender von 2003 wiederbeleben? Bei uns ist er in Naarden. Startfreigabe, bis bald!