Ein V12 Vanquish – eine Alliteration, die man mit Schwung ausspricht, als würde man eine Diskussion selbstbewusst beenden. Ian Callum, Chefdesigner von Aston Martin, hat nach dem DB7 und dem DB9 ein neues Kunstwerk geschaffen: den Vanquish. Der Vanquish ist Aston Martins Topmodell und kostete damals rund 100.000 Pfund mehr als ein DB9. Dieser Unterschied war in „Der Morgen stirbt nie“ deutlich zu sehen. James Bond genoss den 5,9 Liter großen, geschüttelten Martini – nicht gerührt. Mit diesem englischen Vollblut brachte er sich und den gutaussehenden Wai Lin in Sicherheit. Aufgrund der großen Beliebtheit des Vanquish musste Aston Martin die Produktion von 300 auf 500 Fahrzeuge erhöhen. Als der Vanquish 2001 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, war er ein völlig neues Konzept für Aston Martin: Die Karosserie bestand komplett aus Aluminium, das Chassis aus Kohlefaser und Aluminium. So erreichte das Gentleman-Coupé 100 km/h in nur 4,6 Sekunden und, mit etwas Platz (und Brusthaaren), sogar 306 km/h.
Dieser Vanquish ist ein original in den Niederlanden ausgeliefertes Fahrzeug, und beide Besitzer haben ihn stets sorgfältig gestempelt. Unser Vanquish präsentiert sich im wunderschönen Saphirblau mit Kestrel Tan-Interieur, das einen schönen Kontrast zu Ihrem Smoking bildet. Mit 42.500 Kilometern auf dem Tacho ist der Wagen gerade erst eingefahren und bereit für viele weitere Kilometer. Anzug an, Bond, dieser Vanquish hat Ihnen die Lizenz zum Nervenkitzel gegeben. Bis bald?
Sie kaufen einen DB9, wenn Sie gemütlich durch Europa cruisen wollen. Sie kaufen einen Vanquish, wenn Sie sonntagmorgens mit Vollgas durch die Straßen brettern wollen.
- Jeremy Clarkson