Man fährt diese wunderschönen Autos nicht oft genug, um sich an sie zu gewöhnen.
- Rolls-Royce, 60er Jahre
Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie mit Ihrem Partner ein teures Hotelzimmer buchen? Sie betreten es und genießen das Gefühl, dass sich alles übertrieben weich und dennoch fest anfühlt. Sie lassen sich fallen und sagen einander, dass sich schon Urlaubsstimmung breitmacht. Genau dieses Gefühl möchte Rolls-Royce seinen Besitzern jeden Tag versprechen.
In der Vorkriegszeit gab es bereits viele Rolls-Royce-Besitzer mit einem Haus in Südfrankreich. Viele von ihnen ließen sich mit Strohhut und Bootsschuhen an der Grand Corniche fotografieren, einem atemberaubenden Aussichtspunkt an der Côte d’Azur. Um diese Zielgruppe mit einem wunderschönen Luxus-Cabriolet anzusprechen, wurde der offene Rolls-Royce Touring auf den Namen Corniche getauft. Um den Komfort zu demonstrieren, fuhr Rolls-Royce das Cabriolet an einem Tag vom Werk nach Marseille und zurück. Dies war ein Riesenerfolg und führte zu immenser Popularität, sodass selbst die Reichsten der Reichen lange warten mussten, bis sie sich stilvoll die Haare im Wind wehen lassen konnten. Es ist klar, wofür das Auto gedacht ist: absoluten Luxus an den schönsten und sonnigsten Orten der Welt zu genießen. Der Vorbesitzer, ein Rolls-Royce-Fanatiker und Sammler, tat genau das letztes Jahr: Er fuhr mit dem Rolls-Royce Corniche nach Saint-Tropez und zurück. Dieser Rolls-Royce wurde 1981 von Frank Dale ausgeliefert. Ein Name, der Ihnen vielleicht auf den ersten Blick nichts sagt, aber das Unternehmen ist seit 1942 auf die Auslieferung von Bentley und Rolls-Royce spezialisiert. Danach fuhr das Auto lange Zeit frisch verheiratete Paare. Dafür musste das Hochzeitsauto-Unternehmen sicherstellen, dass der Wagen stets auf Hochglanz poliert und perfekt gewartet war. Letztes Jahr wurde der Wagen bei Stoffels Classic Cars einer gründlichen Inspektion unterzogen; kurzum, ein Klassiker, mit dem man stilvoll zu vielen Austernpartys in Südfrankreich fahren kann.