Der Ferrari 360 Spider. Für uns einer der letzten echten Ferraris. Heutzutage bekommt man einen Ferrari mit dem Portofino und einem 570 PS starken Turbomotor. Der Portofino hat Bluetooth, eine automatische Zwei-Zonen-Klimaanlage und Resonanzlautsprecher im Ansaugtrakt, um die Sportlichkeit zu unterstreichen. Die Geschwindigkeit ist heute relativ und sieht auf dem Papier großartig aus, aber es fehlt das Fahrerlebnis. Früher war das anders: Ein kreischender, hochdrehender Motor und das Spritzen des Kühlmittels, das man hinter dem Heck hört. Und vor allem das Gefühl, dass man als Fahrer den Unterschied macht, nicht die Technik. Der 360 ist für uns ein Beispiel dafür, wie Ferrari moderne Techniken anwandte, sich aber vor allem auf das Erlebnis konzentrierte. Beim Einsteigen gibt es kaum Optionen oder Knöpfe, die ablenken. Es geht nur ums Fahren und die damit verbundenen Emotionen. Das Knurren des 3,6-Liter-V8 ist unübertroffen. Erst bei 8.500 U/min werden die vollen 400 PS freigesetzt. Das Ferrari 360 Cabriolet erhielt den Namen Modena (Spinne), benannt nach dem Geburtsort von Enzo Ferrari.
Pinifarina hat sich mit dem Design des 360 erneut bewiesen. Der Rahmen besteht vollständig aus Aluminium, und die Karosserie verzichtet fast vollständig auf Spoiler oder andere auffällige Elemente. Dies ist dem geschlossenen Unterboden zu verdanken, der bei höheren Geschwindigkeiten für Abtrieb sorgt.
Unser 360 Spider stammt ursprünglich aus Belgien und hat erst 35.000 Kilometer zurückgelegt. Alle Unterlagen sind selbstverständlich vorhanden, und er verfügt über eine umfangreiche Historie.
Suchen Sie einen bodenständigen, schnörkellosen Supersportwagen, dessen Aussehen mit jedem Jahr besser wird? Einen Saugmotor, der sich leider auf die Liste der „gefährdeten Arten“ setzen muss, aber unschlagbar klingt und fährt? Hier ist er. In unserem Clubhaus!