Der Land Rover Defender. Ein Auto, das einst für Schnorchel, Bullenfänger, Seilwinden, Schützengräben und die afrikanische Savanne stand. Heutzutage hat es der durchschnittliche niederländische Defender etwas leichter. Die steilste Steigung ist die Brücke der Prinsengracht, und auch die Offroad-Strecke über den sandigen Weg zum Reitunterricht ist schon was Besonderes, Boudewijn! Aber hey, der Defender ist und bleibt – praktische Erwägungen beiseite – eine Ikone! Die Vier- oder Fünfzylinder-Selbstzünder sind ideal für Fahrten durch Schlamm und liefern viel Leistung bei niedrigen Drehzahlen. Der Nachteil: 100 km/h sind nicht so geschmeidig wie ein durchschnittlicher Bartwuchs, und die Straßenlage ist so schwammig wie bei einem Teenager, der nach der Corona-Krise zum ersten Mal wieder aus der Kneipe kommt. Tophat hat die Defender-Ikone so umgebaut, dass die AMGs und SVRs nur noch lachen können. Wie? Mit einem GM 350 Small-Block-Motor, einem manuellen T56-Getriebe, überarbeiteten Vorder- und Hinterachsdifferenzialen und KONI-Hochleistungsstoßdämpfern. Notwendig? Nein. Lustig? Verdammt gut!
Und jetzt können Sie zum Beispiel Designo van de G kritisieren, aber nichts geht über den Top(hat). Unser Land Rover Defender 90 Tophat: Stornoway Grey, 90, der bei den ersten Sommerabenteuern gerne oben ohne in seinem sandfarbenen/schwarzen Bikini-Top unterwegs ist. Holzlenkrad und Pepita-Lederausstattung. Hinten? Nur 4 Personen auf dem Kennzeichen. Für Bloomingdale oder Crowdsurfing über die Spotter auf dem Brink in Laren! Bis bald?