Im Jahr 1962 war Amerika voll und ganz im Zeitalter des Jet-Antriebs angekommen, und nirgendwo war das deutlicher zu sehen als in Detroit. Fords Antwort kam in Form des zweiten Jahres der dritten Thunderbird-Generation, des sogenannten „Bullet Bird“.
Doch unter seiner stilvollen Oberfläche verbarg sich etwas weitaus Interessanteres. Für diejenigen, die mehr als nur Komfort wollten, bot Ford die außergewöhnlich seltene M-Code-Performance-Option an: einen 390 Kubikzoll FE V8, der nicht über einen, nicht über zwei, sondern über drei Holley Zweifachvergaser beatmet wurde. Dies war keine Spezifikation, die man 1962 zufällig auswählte.
Dieser 1962 Ford Thunderbird Cabriolet ist im ikonischen Tucson Yellow lackiert, kombiniert mit einem schwarzen Interieur. Weißwandreifen runden das Bild ab und verleihen dem Wagen genau die zeittypische Präsenz, die er verdient.
Unter der Motorhaube sitzt der begehrte M-Code 390 V8 mit seinem Triple-Holley-Vergaser-Setup, was ihn zu einer der begehrtesten und leistungsorientiertesten Thunderbird-Spezifikationen des Modelljahres macht. Und als ob das allein nicht schon besonders genug wäre: Es wurden weniger als 200 Exemplare jemals produziert, was ihn zu einem wirklich seltenen Anblick macht, selbst in Thunderbird-Kreisen.
Während viele klassische amerikanische Autos hauptsächlich für ihr Aussehen bewundert werden, zeichnet sich dieses Exemplar durch seinen technischen Zustand aus. Dieser Thunderbird wurde im weitesten Sinne des Wortes restauriert, sowohl mechanisch als auch kosmetisch, und über die Jahre hinweg umfassend dokumentiert. In den letzten fünf Jahren, nach der Restaurierung, profitierte das Auto auch von umfangreicher Wartung – einfach um sicherzustellen, dass es zu den allerbesten gehört.
Das Auto profitiert zudem von einer Reihe begehrenswerter Werksoptionen, darunter Servolenkung, Bremskraftverstärker und elektrische Fensterheber – Luxusmerkmale, die in den frühen 1960er Jahren alles andere als alltäglich waren. Darüber hinaus wurden mehrere durchdachte Upgrades vorgenommen, darunter eine Umrüstung auf Scheibenbremsen, die die Fahrbarkeit und Benutzerfreundlichkeit verbessern, ohne den Charakter zu beeinträchtigen.
Und vielleicht das charmanteste Merkmal von allen: das voll elektrische Verdeck. Auf Knopfdruck verschwindet das Dach elegant hinter den Rücksitzen. Für 1962 war dies eine ernsthaft fortschrittliche Ingenieursleistung – und ehrlich gesagt, ist es auch heute noch genauso faszinierend anzusehen. Nehmen Sie sich einen Moment dafür.
Das Ergebnis ist ein Thunderbird, der alles verkörpert, wofür das Jet-Zeitalter stand, lackiert in einer seiner ausdrucksstärksten Farben und ausgestattet mit einer der interessantesten Werks-Performance-Optionen von Ford.